Australien

Australien hat ca. 22 Millionen Einwohner, also etwa ein Viertel der Einwohner Deutschlands und der ca. 21-fachen Fläche. Hätte ich nicht erwartet. 40% der Einwohner Australiens leben in 2 Städten: Sydney und Melbourne.

Sydney, New South Wales (NSW), Australien

Ein 8 1/2 Stunden Flug brachte uns von Kuala Lumpur nach Sydney. Leider ein Untertags-Flug und da fällt das ausruhende und nervenberuhigende Schlafen leider flach. Wir haben es aber trotzdem locker überstanden, auch ohne Essensangebot im Flugzeug. Für diesen Fall hatten wir ja eh etwas eingepackt. Trotzdem schade, dass da wieder einmal “vegan” unter die Sitzflächen gefallen ist, die ja im Economy-Bereich sowieso schon kleinstens sind, und man trotz langem suchen auch dort nichts findet. Dafür war der Flug aber auch wirklich günstig.

Unser AirBnB war in Alexandria, einem netten Stadtteil von Sydney, bewohnt von lieben Menschen – zumindest das AirBnB, vom Stadtteil haben wir in der kurzen Zeit nicht soo viel mitbekommen.

Im Gegensatz zu den asiatischen Städten gibt es hier eine Altstadt und fußgängerfreundliche Gehwege – also einfach viel Flair zum durchwandern der Strassen. Und es hatte gerade 6 Wochen davor in der Nähe unserer Unterkunft eine kleine Brauerei ein veganes Braulokal eröffnet – Yulli’s Brews. Sooo mjamm und unbedingt empfehlenswert! Die Speisekarte ist toll ausgefallen, also nichts alltägliches.

Bei unserer Wanderung zum berühmten Opernhaus

und der Harbour Bridge

durch den Botanischen Garten

sind wir auch im Stadtteil “The Rocks” gewesen. Viele kleine Stände auf den Strassen und kleine Geschäfte gehören hier zum Stadtbild, und es gab bei wenigen Ständen sogar auch vegan Essen, welches uns auch der leichte Regen nicht vermiesen konnte.

Veganismus ist hier in Australien zwar noch etwas weniger bekannt als in Österreich, aber es ist auch hier schon der Wind der Veränderung zu bemerken. Yeah.

Neben diesem netten Stadtteil gab es auch eine freie Austellung über Aborigines-Kunst

und vor dem Museum hatten sich viele Möwen eingefunden in der Hoffnung auf etwas zu essen. Auch Ibisse waren dabei. Einem schmeckte das von Enio angebotene Essen nicht wirklich, worauf er ihm kurz ins Gesicht schnappte – es tat nicht weh.

Da auf Borneo meinem Handy das Display und auch die Glasrückseite in viele Teile zerbrochen wurde, mussten wir zu einem Reparaturservice. Direkt davor war ein kleiner aber sehr netter Markt, über den wir sehr froh waren ihn entdeckt zu haben.

Die Preise sind hier nicht mehr so wie in Asien, und da geht der Geldzähler sehr schnell weiter in die falsche Richtung. Darum ist es schön, dass es die Möglichkeit des House Sitting gibt, was sich in Europa ja leider nicht wirklich durchgesetzt hat. Hier ist es anscheinend nicht so schlimm mit der Angst um seine Konsumgüter, nicht so schlimm mit Rassismus, nicht so schlimm mit Raub, … . Wir werden Haus und Tiere Sitter.

Die drei Tage die wir in Sydney Zeit hatten, waren aber leider viel zu schnell vorbei und wir freuen uns schon darauf diese tolle Stadt ein weiteres mal zu besuchen.