Blog arrived in Wagga Wagga

Nun bin ich auch mit dem Blog endlich dort angekommen, wo unsere Füße uns schon vor Monaten (naja, vor knapp 2 Monaten) hingeschleppt haben. Unser 2ter House Sit.

Zuerst in den einen Zug, dann in den nächsten. Naja fast. Denn man kann anscheinend hier für den Zug nur Tickets kaufen bis zu maximal 60 Minuten vorher. Da bei der Ticketausgabe niemand war, keine Automaten vorhanden waren, dachten wir, dass wir im Zug welche kaufen könnten. So eine halbe Stunde vorher war der Schalter dann besetzt, und ich wollte Karten kaufen. Viel hin und her Telefoniererei der Angestellten, und wir bekamen doch noch Tickets – in der ersten Klasse Schlafwagon mit getrennten Sitzplätzen. Wir brauchten den Zug, denn die Hunde warteten schon auf uns und der nächste Zug ging erst viel zu spät. So schmecken halt Saure Äpfel in die man beissen muss.

Vom Bahnhof gab es einen Bus Richtung unserem Haus. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten – es gibt zwar öffentliche Verkehrsmittel hier, aber ob man die so nennen darf, das wage ich zu bezweifeln. Die Busse fahren 1x die Stunde, bis maximal ca. 17:30, am Samstag bis maximal ca. 16:30 und Sonntags und Feiertags gar nicht. Es gibt auch keine Wochen/Monats etc. Karten und günstig sind sie auch nicht. Gar nicht so gut zum herumkommen, erst recht nicht, wenn alles recht weit entfernt ist.

Also beim Einsteigen in diesen Bus ein kleiner “Scherz” des Busfahrers, als er uns mit dem ganzen Gepäck einsteigen sah: “We are no Taxi-Service”. Äh, sollen wir wieder aussteigen, oder wie? Er liess uns doch mitfahren. Schön langsam kennen wir auch die Fahrer und Fahrerinnen der Busse und sie sind alle wirklich sehr nett Es gibt in den Apps für die Verkehrsmittel (Moovit, Google, Rome2Rio, Opal, …) Tips wo man aussteigen soll und wie man dann gehen muss. Aber, was diese Apps nicht wissen: es gibt einige Stationen die keinen Namen haben und auch nicht lokal irgendwo eingetragen sind. So eine Station existiert hier bei unserem Haus, was wir aber natürlich nicht wussten. Auch die Hausbesitzer wussten es nicht, da sie auch nur nachgelesen hatten – hier ist man ja ohne Auto aufgeschmissen. Per Zufall stieg auch jemand an diesem Tag bei genau jener Station aus., und es war das auch einzige mal seither, dass jemand bei dieser Station ausgestiegen ist. Nun ja, wir fragten den Busfahrer, nachdem er wieder angefahren war, warum der hier aussteigen durfte, weil wir das auch gerne möchten, und er öffnete die Tür ein weiteres mal. Wird hier nicht gaaanz so eng gesehen mit den Stationen.

Wir sind angekommen, die Hunde haben uns freudigst begrüßr (als würden sie uns schon zig Jahre kennen), und wir konnten das Gepäck endlich wieder abstellen.